Zum Erhaltungszustand des Hundertwasser-Bahnhofs

Leserbrief: „Der Verfall eines Kleinods“

Der Erhaltungszustand des Hundertwasser-Bahnhofs bereitet AZ-Leserin Erna Schütte Sorgen.
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Der Erhaltungszustand des Hundertwasser-Bahnhofs bereitet AZ-Leserin Erna Schütte Sorgen.

Über den Zustand und die Pflege des Hundertwasser-Bahnhofs und seiner Umgebung schreibt diese Leserin:

Es war einmal, und damit spreche ich von dem Bahnhof, den es weltweit nur einmal gibt, dem Hundertwasser- Bahnhof in Uelzen. Ein Kleinod für unsere Stadt, das seit 20 Jahren viele Besucher von nah und fern gelockt hat. Eine Attraktion, die unserer Stadt Ansehen und Bewunderung entgegengebracht hat.

Ja, damals! Seit einigen Jahren hält sich meine Bewunderung in Grenzen. Es ist, als stocke die Instandhaltung in diesem Gebäude – vor allem in der Treppenmulde.

Das Wasserspiel, einst ein lebendiges Zeichen des Künstlers Lieblingselement (Wasser), ist einfach nicht mehr da. Seit Jahren! Mehr noch, die Treppenmulde verkommt zur Müllhalde! Viele Gäste beklagen diesen Zustand. Ich appelliere an die Verantwortlichen, suchen Sie nach einer Lösung dieser Misere. Der Hundertwasser-Bahnhof muss in seiner ursprünglichen Form nach den Plänen des Meisters wiederzuerkennen sein. Die Wertschätzung der künstlerischen Gestaltung darf der Stadt Uelzen einfach nicht verloren gehen. Der Bahnhof war einmal ein Besuchermagnet. Er sollte es wieder werden! Erna Schütte, Uelzen

Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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