Posivite Entwicklung

Claus-Dieter Reese nimmt auf die Zuschriften und Reaktionen zu seinem Leserbrief „A 39 auf einem guten Weg“ Stellung:

Ich habe mich über die vielen positiven Anrufe und vielfältige persönliche Ansprache zu meinem Leserbrief Pro A 39 sehr gefreut. Man kann zunehmend feststellen, dass selbst früher dem Autobahnbau kritisch gegenüber Stehende auf einen baldigen Baubeginn hoffen.

Dass die schrumpfende Minderheit zahlreich auf meine Ausführungen reagiert, habe ich erwartet. In meinem Leserbrief berufe ich mich auf die Veröffentlichung des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung, das dezidiert Pro-Kopf-Einkommen, Wirtschaftsstandort, Bevölkerungsentwicklung und Beschäftigungsentwicklung untersucht hat. Herrn Christian Klie sei gesagt, dass ich mich gerne für die Interessen der vielen Arbeitnehmer einsetze, die zur Zeit mit hohem Zeitaufwand in Richtung Wolfsburg oder in Richtung Lüneburg pendeln, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Wenn sich Herr Uwe Krieg auf Herrn Prof. Peter Pez von der Leuphana Universität Lüneburg beruft, dann stelle ich dem gerne die Aussagen von 25 Wissenschaftlern gegenüber. Diese haben im Vorwort ihrer Studie ,,Mobilität 2020 – Perspektiven für den Verkehr von morgen“ unter anderem Folgendes ausgeführt: ,,In einer immer stärker vernetzten Welt ist die Mobilität von Menschen und Gütern auch für den Wohlstand der Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Für Deutschland gilt dies angesichts seiner vielfältigen wirtschaftlichen Verflechtungen, seiner automobilen und verkehrstechnischen Industrie sowie der Rolle als Drehscheibe des europäischen Verkehrs in einem besonderen Maße.“

Im Übrigen empfehlen diese tatsächlichen Experten eine Nutzerfinanzierung, um die Frage nach der Finanzierung zu beantworten. Herrn Klie, Nieland, Lüttich und Krieg empfehle ich, einmal mit den Verantwortlichen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus und Politik an der A 20, A 71 und A 31 zu sprechen. Das Fazit aller Angesprochenen in diesen unterschiedlichen Regionen ist voll positiv. Theorie und Praxis kommen durchaus oft zu unterschiedlichen Ergebnissen. Deshalb kann man die Ausführungen von Prof. Pez auch leicht widerlegen. Ich empfehle ihm, mit offenen Augen durch Deutschland zu fahren. Beste Beispiele findet er übrigens in der Nähe seines Wohnortes.

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