Vom Leben im Bad Bevenser „Rotlichtviertel“

Zum Beitrag „Sex in the City“ (AZ v. 26. August) merkt Angelika Werner aus Bad Bevensen an:.

Mit einiger Belustigung habe ich den Artikel „Sex in the City“ gelesen. Bis vor kurzen haben ich im Bevenser „Rotlichtmilieu“ gelebt. Dann wurde das Haus abgerissen und es wird ein Supermarkt entstehen. Über zehn Jahre hatte ich sehr nette und ruhige Nachbarinnen. Mit dem Supermarkt wird das sicher anders werden. Sicher, in der ersten Zeit war eine gewisse Neugierde von Freunden vorhanden, wie das Leben denn mit einem Puff in unmittelbarer Nähe ist. Das war aber nach ein paar Wochen auch vorbei. Eine moralische Gefährdung ging jedenfalls nicht davon aus, denn die Kinder, die hier im Haus aufgewachsen sind, haben von unserem Rotlichtviertel gar nichts bemerkt.

An alle besorgten Bürger in Lüchow: Lasst die Frauen einfach ihre Arbeit machen und kümmert euch nicht drum.

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