Land setzt Uelzen Pistole auf die Brust

Susanne Gullatz sieht Einsparalternativen zu den Grundschul-Schließungen:.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich die Stadt Uelzen zu billig an das Land Niedersachsen verkauft. Wo kommt das Geld her, welches Uelzen im Rahmen des Zukunftsvertrages zur Verfügung gestellt wird? Das Geld wird vom Land zu extrem günstigen Konditionen angeschafft. Dann sollte es auch zu fairen Konditionen weitergegeben werden.

Soll die Bildung bewusst auf der Strecke bleiben? Sonst würde der verehrte Herr Oberregierungsrat nicht auf die Wahnsinnsidee kommen, Grundschulen zu schließen. Was in drei Gottes Namen soll das? Warum kann das Land einer Stadt so die Pistole auf die Brust setzen, nach dem Motto „friss oder stirb“ muss eine Stadt so unsagbar dankbar sein?

Was passiert danach? Wirtschaftet die Stadt dann so, dass es für den augeglichenen Haushalt ausreicht, oder wird dann die nächste Schule geschlossen? Dann wäre ja noch dieses schöne alte Rathaus. Eine so schöne Volkshochschule hat keine Stadt. Oder die Agrarwirtschaft in der Ukraine... Alles Einsparpotenzial?

Die schnelle Entschuldung ist schön und gut, aber um welchen Preis? Herr Ottens, kommen Sie an unsere Schule in Molzen, schauen Sie sich die Kinder an. Sie sind glücklich, und wir Eltern wollen, dass das so bleibt.

Susanne Gullatz,

Uelzen

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