Leserbrief

Das Land ruinieren?

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Illegale Einwanderer hinter dem Zaun eines Auffanglagers im griechischen Kyprinos: Deutschland wird eine Zuwanderungswelle neuen Ausmaßes erleben, meint AZ-Leser Ulrich Lüttich.

Zum Beitrag „Flüchtlingsunterkunft wird kleiner“ (AZ v. 23. Januar) schreibt Ulrich Lüttich aus Lehmke:

In den Sondierungsgesprächen von CDU/CSU und SPD wurde unter anderem auch das Thema Zuwanderung heiß diskutiert, letztlich einigte man sich auf einen Zuzug von 180.000 bis 220.000 Menschen, die jedes Jahr nach Deutschland kommen dürfen. Eine Zahl, die der Einwohnerschaft einer Stadt wie Mainz entspricht. Die kommen, sind überwiegend muslimisch, jung und männlich, kennen die deutsche Sprache und Kultur nicht und verfügen in der Mehrzahl über nur geringe Bildung und berufliche Qualifikation.

Über 250.000 Migranten sind derzeit in Deutschland ausreisepflichtig, weil ihre Asylanträge abgelehnt wurden. Die Mehrzahl von ihnen verfügt über eine „Duldung“, die regelmäßig erneuert wird. Nach Abschluss der noch ausstehenden Asylverfahren aus der Einwanderungswelle 2015 werden es voraussichtlich noch einmal 250.000 sein. Auf diese 500.000 Ausreisepflichtigen kommen gerade einmal rund 500 Abschiebehaftplätze.

Deutschland hat mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen als alle anderen EU-Staaten zusammen, und das ohne Not. Trotzdem gibt es in Deutschland zwei Parteien, die für noch mehr Zuwanderung und unbegrenzten Familiennachzug eintreten: Die Linke und die Grünen. Denken diese Herrschaften gar nicht an die enormen Folgekosten für Deutschland? Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass diese Politiker dieses Land ruinieren wollen. Als wenn das nicht schon alles schlimm genug wäre, droht Deutschland nun eine Zuwanderung in bisher nicht bekanntem Ausmaß. Denn das EU-Parlament hat – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – die Schleusen für die Zuwanderung noch weiter geöffnet. Die Drittstaatenregelung, nach der jeder Asylsuchende seinen Asylantrag in dem EU-Staat zu stellen hat, dessen Boden er zuerst betritt, (Dublin-Regel) wird gestrichen. (...)

Die Eidesformel der Bundeskanzlerin enthält auch die Passage „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und das Grundgesetz zu verteidigen“. Beides hat Frau Merkel nicht beachtet und Deutschland damit den größten Schaden in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zugefügt. Die Folgen sind unabsehbar.

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