Leserbrief

„Lächerlich geringe Gebühren“

Zu unserer Berichterstattung „Warten auf neue Gebühren – Feuerwehr-Einsätze: Für die Kalkulation fehlen noch Jahresabschlüsse“ (AZ vom 4. Februar) schreibt Jürgen Block aus Barum:

Bei diesem Artikel platzt mir wirklich der Kragen. Behörden sind offensichtlich nicht in der Lage, erforderliche Jahresabschlüsse termingerecht zu erstellen, wozu jedes private Unternehmen verpflichtet ist, und zwar auch dann, wenn sich irgendwelche Vorschriften geändert haben.

Es ist völlig gleichgültig, welches wie alte Fahrzeug eingesetzt werden kann, denn nicht hierauf sind die bisher geradezu lächerlich geringen Gebühren abzustellen. Deren Höhe ist vielmehr abzustellen auf die nachlässige, wenn nicht verantwortungslose Handhabung der Brandmelder-Anlagen durch deren Benutzer, die durch abschreckende Sanktionierung wenn schon nicht völlig verhindert, so doch sicherlich erheblich verbessert werden kann. Diese Gebühren müssten für jeden einzelnen Fall mit einem Grundbetrag in gleicher Höhe zuzüglich einer Kilometerpauschale festgesetzt werden.

Dafür braucht es keine jahrelange Beschäftigung einer Behörde, der vielleicht auch noch nicht aufgegangen ist, dass die schamlose Ausnutzung der ehrenamtlichen Helfer dem häufig fehlenden Feuerwehr-Nachwuchs kaum verborgen geblieben sein dürfte.

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