Kritik an Quotenregelung

Dr. Rudolf Oeljeschläger über die Quotenregelung im Schrebergarten Harksheide:

Zu den höchsten Grundrechten des Menschen gehört es, sich selbst aussuchen zu können, mit wem er in seinem Schrebergarten zusammen Kohl pflanzen will oder das Laubenfest begehen will. Gerade in Deutschland wurde der Schrebergarten zu einem schönen Kulturgut entwickelt. Sollte nicht auch da den Schreber-Jüngern das Recht verbleiben, unter sich bleiben zu dürfen? Unsereins hat früh gelernt, und empfindet das als selbstverständlich, sich niemals in Kreise aufzudrängen, in denen man einen nicht haben will. Aber die Harksheider Laubenpieper hatten mit einer Quote festlegen wollen, wieviele Unerwünschte man fernhalten wollte. Das war verkehrt, ein Sturm begann in allen Medien und alle – vom Vorsitzenden bis zum letzten Beregner – kippten um, stimmten erneut ab und beteuerten, sie würden alle nehmem. Wie hat sich unser Schrebervolk verändert!

Dr. Rudolf Oeljeschläger, Neu-Ripdorf

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