Kreiselbau: Noch zwei Brennpunkte

Leserbrief zum Artikel „Zwei Kreisel im Bau“, AZ vom 27. Mai:.

Es ist gut so, wenn Kreisel dort errichtet werden, wo Verkehrs-Brennpunkte sind wie zum Beispiel der Neubau des neuen Königsberg-Kreisels. Es ist auch gut so, weil Jahrzehnte lang Kreisel in Uelzen verpönt waren – und bestehende sogar zurückgebaut werden sollten. Erst mit dem Johnsburg-Kreisel an der Außenmühle gelang der Durchbruch.

Mit dem Königsberg-Kreisel wird vor allem das Theater sinnvoll angeschlossen. Wie nervenaufreibend war es nach Schul- oder Theaterschluss, mit dem Wagen vom Parkplatz herunterzukommen, weil vor allem die Linksabbieger den Verkehr aufhielten. Das wird zukünftig der Vergangenheit angehören.

Naja, und die Bewohner vom Königsberg profitieren nun auch davon, anstatt ständig an der Ampelanlage warten zu müssen. Ähnliches trifft auch auf den neuen Kreisel vor der Uelzener Versicherung zu. Vom Königsberg kann man nun zukünftig ungehindert zügig zum neuen Marktcenter gelangen und zurück.

Wie gut wäre es – sozusagen nach dem Gerechtigkeits- oder Solidar-Prinzip – wenn die beiden anderen Brennpunkte in Kürze ebenso Berücksichtigung fänden. Der eine ist der Bereich vor der Sparkasse zischen Dieterichstraße und Veerßer Straße, der andere die Kreuzung an der B 191 im Bereich Oldenstadt mit der Klosterstraße/Auf dem Diek in Richtung Groß Liedern. Leider muss man immer wieder darauf hinweisen, damit die Jahrzehnte langen Probleme nicht in Vergessenheit geraten.

Ulfert Zergiebel,

Uelzen

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