AZ-Leserbrief

„Krasser Widerspruch zu der Aktion“

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Die Müllsammelaktion „Rosche glänzt“ der Schüler stieß insgesamt auf breite Zustimmung. Doch AZ-Leser Klaus Niebuhr merkt in diesem Zusammenhang an, dass selbige den Müll zum Teil gar erst verursachen würden. 

Zum Artikel „Rosche glänzt“, AZ vom 4. Juli, schreibt dieser Leser:

Es ist lobenswert, wenn die Schüler der Roscher Oberschule aus eigenem Antrieb eine Müllsammelaktion in Rosche durchführen. Das tägliche Verhalten der Schüler auf der Rückkehr von ihren Einkaufstouren aus der Ortsmitte steht jedoch im krassen Widerspruch zu dieser Aktion. Der Rückweg führt über den Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus und dort wird die überdachte Holzbank vor dem Gebäude zum Verweilen genutzt. Zurück bleiben verstreuter Müll, ein fehlender Aschenbecher, Zigarettenkippen, eine beschmutze Bank, beschmierte Wände und Fenster. Erst diese Woche Dienstag habe ich Safttüten, deren Inhalt teilweise auf der Tischfläche ausgepresst wurde, und Verpackungsmüll entsorgt.

Im letzten Jahr wurde die Schulleitung auf die regelmäßige Verschmutzung angesprochen, die auch Gespräche mit den Schülern führte. Geändert hat sich leider nichts. Vielmehr wurde der Feuerwehr im letzten Gespräch empfohlen, die Holzbank zum Beispiel hinter das Gebäude zu platzieren. Die Feuerwehrkameraden freuen sich jetzt auf die Ferien, denn in den nächsten sechs Wochen wird sich die Verschmutzung vorübergehend stark reduzieren.

Klaus Niebuhr, Rosche

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