Leserbrief

Konflikte vorhersehbar

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Verabschiedungsappell für Bundeswehrsoldaten im Januar. Ein Panzergrenadierbataillon aus Oberviechtach wird im Zuge der Nato-Aufrüstung nach Litauen verlegt. 

Zu unserer überregionalen Politik-Berichterstattung schreibt Michael Beyer aus Rosche:

Wenn Militär an den Grenzen zu möglichen Gegnern aufgestellt wurde, hat das in der Regel immer Krieg bedeutet. Wer die Geschichte und die Lügen um Krieg und Frieden kennt, muss außerordentlich besorgt sein. Die russische Rüstung ist gegenüber den Ausgaben des Westens recht gering. Sollte Russland einen Angriff, wie von der Nato angenommen, planen, müssten von Russland Unsummen an Militärausgaben aufgewendet werden. Russland kann das nicht leisten. Aber der Westen will weiter aufrüsten. Zum Krieg machen braucht man einen Bösewicht, der ist bei diesem neuen Konflikt Herr Putin. Sind denn alle wahnsinnig geworden? Polen hat nur eine kurze Grenze zu Russland, wo sollen die Russen denn herkommen? (...)

Muss man erst eine Kabarettsendungen wie „Die Anstalt“ ansehen, um die Wahrheit und Hintergründe zu erfahren? Zum Beispiel welche Währung Jelzins Wahlsieg ermöglicht hat. Präsident Putin hat vor Jahren Deutschland und Europa die Zusammenarbeit angeboten. Die ideale Form des europäischen Zusammenlebens. Westeuropäische Technik und Russische Rohstoffe zum Nutzen aller Menschen und zum Frieden der Völker. Ist Zusammenarbeit nicht die beste Form des Friedens?

Was daraus geworden ist, sehen wird derzeit. (...) Der Ukrainekonflikt wurde in den USA von Zbigniew Brzezinski (US-Regierungsberater und gebürtiger Pole) und anderen vorgedacht. In der Schrift „Die einzige Weltmacht“ ist ein Ukrainekonflikt vorgesehen. Dieses Buch zur strategischen Vorherrschaft der USA muss man nur lesen, um die heutige Politik zu verstehen.

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