Konflikt beim Café-Besuch

Wille Wisser berichtet über ein unschönes Erlebnis in einem Bevenser Café:

Eine gemütliche Fahrradtour endete mit einer Strafanzeige gegen den Wirt wegen Körperverletzung und Beleidigung. Anlass war die Ablehnung der Bestellung eines 2. Glases Leitungswasser für eine Medikamenteneinnahme. Zunächst kauften meine Begleitung und ich zwei Eis an der Außentheke. Dort war vermerkt, dass das an der Außentheke gekaufte Eis nicht an den draußen aufgestellten Tischen verzehrt werden dürfe. Auf die Frage meiner Begleiterin, ob wir uns nicht schon hinsetzen dürfen, weil wir anschließend noch Kaffee trinken wollen, bekam sie die Antwort: „Dann kostet das Eis einen Euro mehr“. Wir nahmen unser Eis daraufhin auf einer Parkbank ein. Wir tranken Kaffee, meine Begleiterin bestellt ein Glas Wasser dazu. Sie bekam ein Schnapsglas mit Wasser gereicht. Bei der nochmaligen Bestellung wurde das Leitungswasser mit dem Hinweis abgelehnt: „Das gibt es nicht. Sie können stilles Wasser oder Selter bestellen.“ Daraufhin holte meine Begleitung eine Flasche Wasser mit Medikamenten und stellte die Flasche auf den Tisch. Das gefiel der Bedienung nicht und wollte die Flasche wegnehmen. Meine Begleitung stellte die Flasche auf den Boden und verlangte die sofortige Rechnung. Bei der Bezahlung äußerte sie: „So sei sie ja noch nie behandelt worden.“ Beim anschließenden Toilettengang erschien ein Mann an der Tür und stieß mit den Worten: „Du blöde Kuh hast hier Hausverbot“ meine Begleitung zurück, dabei verdrehte sie sich das Knie. Anschließend ging er zum Tisch und schleuderte, ohne sich vorzustellen, mit den Worten: „verschwindet und nehmt die Scheißsachen mit“, Zigarettenschachtel und Feuerzeug flogen im hohen Bogen vom Tisch. „Jetzt reicht’s, wir bestimmen was mit unseren Sachen geschieht“, wollte ich aufstehen, kam aber nicht dazu. Wie sich später herausstellte war es der Wirt, der mit den Worten „Was, du gehörst auch dazu?“, mir meinen Stuhl unterm Hintern zog und ich auf mein Steißbein und Hinterkopf fiel. Anschließend verweigerte der Wirt mir seine Personalien und beschimpfte mich als Vollidiot. Inzwischen rief meine Begleitung die Polizei. Eine weitere Person, ein „Einheimischer“, der den Wirt kannte und sich bei uns am Tisch aufhielt, wollte ins Lokal gehen, seine Rechnung bezahlen und mit dem Wirt reden. Dieser wurde vom Wirt ebenfalls aus dem Lokal mit den Worten: „Schlepp mir hier nicht solche bescheuerten Leute an, ab sofort hast du auch Hausverbot“, geschubst. Damit nicht genug, auch die angerückte Polizei beschimpfte der Wirt. So endete eine gemütliche Fahrradtour.

Wille Wisser Großenaspe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare