AZ-Leserbrief

„Kommt Rufschädigung gleich“

In einem Lokal im Landkreis Leer kam es zu einem Corona-Ausbruch, vermutlich durch nicht eingehaltene Kontaktbeschränkungen. AZ-Leser Peter Klein erachtet dies als rufschädigend für die gesamte Gastronomie.
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In einem Lokal im Landkreis Leer kam es zu einem Corona-Ausbruch, vermutlich durch nicht eingehaltene Kontaktbeschränkungen. AZ-Leser Peter Klein erachtet dies als rufschädigend für die gesamte Gastronomie.

Zum Artikel „Corona-Ausbruch in Leer“, AZ vom 25. Mai, erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

Mit Bestürzung musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ein Gastwirt wissentlich gegen Corona Auflagen verstoßen hat und jetzt versucht, seinen Fehler zu vertuschen.

Fakt ist, dass der Gastwirt vor der eigentlichen Lockerung, eine Art Eröffnungsparty veranstaltet hat (siehe Ischgl) und bei mindestens 40 eingeladenen Gästen, die nicht einmal zum Verwandtenkreis gehörten, kein Abstandsgebot eingehalten wurde, geschweige noch irgendwelche Verhaltensregeln befolgt. Dies kommt einer Rufschädigung des gesamten Gaststättengewerbes gleich und ist folglich auch so hart zu bestrafen.

Ich selbst habe es an diesem Tag des Bekanntwerdens erlebt, dass in meinem Café bereits getätigte Reservierungen, aufgrund dieses Vorfalles, abgesagt wurden. Die Gäste werden durch solche unüberlegten Handlungen und bewussten Missachtungen aller Gebote einiger unbelehrbarer Wirte verunsichert und gefährden dadurch noch mehr die schon jetzt arg in Schwierigkeiten geratenen Gastronomen, die viel Geld und Zeit investieren müssen, um öffnen zu können und die entsprechenden Auflagen zu erfüllen.

Peter Klein, Uelzen

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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