Klimaschutz nicht nur predigen

AZ-Leser Harald Stute äußert sich zu „Fridays for Future“:

Dieser Hype um „Fridays for Future“ und die damit verbundenen Demos sind völlig überzogen und die Aktion steht und fällt mit Galionsfigur Greta Thunberg. Bisher gab es in der Sache zwar viel PR, aber bei der Politik und der Wirtschaft hat sich noch kaum etwas getan. Dafür sind das Gewinnstreben und der Egoismus in der heutigen Zeit zu allgegenwärtig und jeder sollte sich doch mal hinterfragen, was er wirklich bereit ist, aktiv in den Klima- und Umweltschutz zu investieren. Wenn ich hier in Bad Bevensen über das Gelände der KGS gehe, frage ich mich wirklich, ob die Klimaaktivisten auch aus dieser Schule kommen. Denn so viel Müll wie hier findet man in der Stadt nicht. Wenn ich schon für Klimaschutz auf die Straße gehe, sollte ich dieses doch auch mal vorleben, um auch überzeugend zu sein. Nur kluge Reden schwingen und zu fordern, das kann doch jeder, aber was wir brauchen, sind Menschen, die selbst aktiv werden ...

Harald Stute

Bad Bevensen

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