Kleinkariertes Denken

Bürger machen sich für einen Radweg zwischen Groß Liedern und Lehmke stark.
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Bürger machen sich für einen Radweg zwischen Groß Liedern und Lehmke stark.

Auch Ulrich Lüttich aus Lehmke nimmt Stellung zur Radwege-Diskussion in Groß Liedern und Lehmke:

Ausgerechnet ein Einwohner von Lehmke und Ratsherr der Samtgemeinde Aue, Peter Ramünke, hält den Bau des Radweges Lehmke-Groß Liedern für überflüssig. Dieselbe Meinung vertreten auch seine Parteigenossen und Stadtratsmitglieder in Uelzen, die Herren Knust und Munstermann. Letzterer möchte zwar Geld für den Bau von Radwegen ausgeben, allerdings im Bereich der Stadt Uelzen.

Das ist naheliegend, schließlich wohnen hier auch seine potenziellen Wähler. Dass ausgerechnet Herr Ramünke (Zur Erinnerung: Herr Ramünke war gewählter hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde Wrestedt, hat das Amt aber nicht angetreten) gegen den Radweg Stellung bezieht, anstatt selbigen zu unterstützen, zeugt von kleinkariertem Fraktionsdenken. So gewinnt man keine Wählerstimmen!

Vielmehr sollten hier alle Fraktionen von Stadtrat und Samtgemeinderat zusammenarbeiten, damit das Projekt realisiert wird. Selbst Herr Ramünke muss einräumen, wie gefährlich es ist, mit dem Rad auf der Straße Lehmke-Groß Liedern entlangzufahren. Diese Erfahrung hat er immerhin den Herren Knust und Munstermann voraus.

Die logische Konsequenz aus dieser Erfahrung wäre allerdings, sich für den Bau des dringend notwendigen Radweges stark zu machen und nicht, diesen zu torpedieren.

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