Kinder wichtiger als Wölfe

Zu unserer Berichterstattung zum Thema Wölfe in der Region, unter anderem „Ein Krankenwagen für den Wolf“, (AZ vom 3. Februar) schreibt Marlies Becker aus Uelzen:.

Es gibt in Deutschland Menschen, die dringender Hilfe bedürfen als ein von der Natur gut ausgestatteter Wolf, der sich im Winter und zu allen Jahreszeiten selbst versorgen kann, wie man ja sieht.

Es gibt Kinder, die noch keine Jugendlichen sind, und die aus der Not heraus von zu Hause fortlaufen und nicht wissen wohin. Weil sie es dort nicht mehr aushalten und nicht die Liebe und Fürsorge bekommen, die sie bräuchten.

Diese Kinder leben auf der Straße, schlafen als Kinder im Winter oft auf dem nackten Fußboden und sind natürlich auch Gefahren durch andere ausgesetzt. Denen müssen wir erstmal helfen, die haben nämlich sonst niemanden. Damit sie nicht abrutschen und wieder Halt im Leben finden. Um die erste Not zu lindern, mit warmen Mahlzeiten, einer warmen Dusche und menschlicher Ansprache.

Es gibt in Berlin einen Verein, Straßenkinder e.V., der sich fast nur aus Spenden finanziert und jedes Jahr alles versucht, um dieses Projekt, auch das Kinder- und Jugendhaus Bolle, am Leben zu erhalten. Diese Menschen dort leisten hervorragende Arbeit. Mit viel Liebe.

Wer möchte kann diesen Kindern wieder ein Lächeln geben, etwas Freude, damit sie wissen, sie sind nicht so allein auf dieser Welt und es gibt noch Menschen mit Herz (...).

Wenn sich jemand von den Lesern angesprochen fühlt und etwas helfen möchte, findet er oder sie Informationen über Straßenkinder e.V. oder im Internet.

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