Islam braucht einen Luther

Zum Artikel „Fußtritt für den Islam“ (AZ vom 23. Mai) meldet sich Karl Jongeling aus Uelzen zu Wort:

Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich habe nicht vor, die AfD zu wählen, aber in die rechtsradikale Ecke lasse ich mich auch nicht stellen. Doch in einem Punkt stimme ich der AfD zu: Muslime, die sich ohne Wenn und Aber zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen, für die also das Grundgesetz über dem Koran und der Scharia steht, gehören selbstverständlich zu uns und sind eine Bereicherung Deutschlands. Aber sie müssen die Trennung von Staat und Kirche und die Glaubensfreiheit für alle akzeptieren. Dazu gehört auch, dass man den Glauben wechseln kann, ohne um sein Leben fürchten zu müssen.

Aber der Islam, wie er sich im Koran und der auf ihm basierenden Scharia präsentiert, kann niemals zu uns gehören; es sei denn, er reformiert sich, wie die christlichen Kirchen es in den letzten 500 Jahren getan haben. Er müsste nur einige Gewaltsuren streichen, z.B. Sure 2, Vers 191: „Und tötet sie (die Ungläubigen), wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten“. Oder Sure 47, Vers 4: „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. Die übrigen legt in Ketten.“ Das Wort töten in der Befehlsform taucht im Koran über 200 mal auf.

Aber jede Silbe im Koran ist angeblich das direkte Wort Allahs, an dem nicht eine Silbe geändert werden darf. Der Islam brauchte einen Luther, dann könnte er auch zu uns gehören.

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