AZ-Leserbriefe

Intensivtäter Tekin A. treibt weiterhin sein Unwesen in Uelzen

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Eine erste Anklage gegen Tekin A. in zehn Fällen liegt derzeit auf dem Tisch im Uelzener Amtsgericht – wann sie bearbeitet wird, ist nicht bekannt. 

Uelzen. Die Beiträge „Tekin A. wütet weiter in Uelzen“ (AZ v. 31. Dezember 2018) sowie der Kommentar von AZ-Chefredakteur Thomas Mitzlaff „Wenn Justiz die Bürger nicht schützt“ (AZ v. 29. Dezember) beschäftigt zahlreiche AZ-Leser. Hier einige Reaktionen:

Wasser auf die Mühlen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass eine „Douglasbande“ die Stadt in Atem hielt und der fassungslose Bürger miterleben musste, wie lange die Instanzen benötigten, dem Spuk endlich ein Ende zu bereiten. Die stereotypen Fragen nach Verantwortlichen verloren sich im Dickicht der zuständigen Behörden.

Nun hat ein neuer Protagonist die städtische Bühne betreten und obwohl die Politik zwischenzeitlich die Innere Sicherheit als Wahlkampfthema begriffen hat und uns Hoffnung auf eine wehrhafte Demokratie suggeriert, werden wir uns wohl wieder auf eine endlose Geschichte vorbereiten müssen.

Der unbedarfte Täter, der hier sein Entwurzelungssyndrom auslebt, weiß sicherlich nicht, was er anrichtet: Er schwächt die gut meinenden Integrationsbefürworter und gießt gleichzeitig Wasser auf die Mühlen derer, die gern ein bisschen mehr Diktatur wagen wollen, also mehr Polarisation in der Gesellschaft.

Was kann man tun? Ich gehe zur Polizei mit Brot und Salz anlässlich ihres Umzugs in das neue Dienstgebäude, um vor denen, die diese Suppe immer wieder auslöffeln müssen, eine Aussage zu machen: „Danke für Eure Courage und Geduld, Ihr habt meinen Respekt. Chapeau.“

Teddy Lindenberg, Nateln

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Respekt der Polizei

Es ist schon ein Hohn, dass unser Amtsgericht im Winterschlaf ist. Da hat ein Täter mehr als 50 Straftaten begangen und die arme Polizei kann ihn nur für kurze Zeit in Gewahrsam nehmen, muss sich bespucken und anpöbeln lassen und es passiert nichts.

Wehe, wenn sie einmal falsch parken und ihr Knöllchen nicht rechtzeitig bezahlen, dann haben sie sofort die Justiz auf dem Hals.

Mein Respekt gilt der Polizei, die aber bei solchen Ganoven das Nachsehen hat und machtlos zusehen muss, wie die Justiz versagt. Was übernehmen wir nicht immer alles von den USA, hier würde doch ein Schnellgericht nach amerikanischen Vorbild den Täter sofort aburteilen. Kein Wunder, dass die AfD solchen Zuspruch bekommt, weil die Bundesbürger an Politik und der Justiz zweifeln.

Klaus Safier, Uelzen

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Das Gastrecht verwirkt

Das schlimmste an diesem Fall ist, dass die Justiz eifrig den Rechten, wie Nazis und AfD, in die Hände arbeitet. Die meisten, die aus Wut über diese Regierung, die uns diese Intensivtäter und Terroristen mit der Öffnung der Grenzen eingebrockt hat, wollen doch nur wieder unbelästigt leben können.

Es gibt wohl kaum noch einen mehr, der sich einen Theater-, Kneipen oder Kinobesuch nicht dreimal überlegt. Weil er ständig damit rechnen muss, auf solche Tätergruppen treffen zu können.

Wir müssen das Recht haben, dass wir ausnahmslos jeden, der unser Gastrecht und unsere Hilfsbereitschaft missbraucht, aus diesem Land entfernen können. Es darf dabei auch keine Rücksicht auf die Situation in den Herkunftsländern gemacht werden. Denn wer unsere Hilfsbereitschaft, unser Gastrecht nutzen will, hat sich an unsere Regeln und Gesetze zu halten. Wer das missachtet, hat sein Gastrecht verwirkt.

Da darf es keine Rolle spielen, ob in den Herkunftsländern Krieg herrscht oder nicht unsere Standards gelten. Schützt endlich die friedlichen Bürger vor diesen Leuten.

Michael Schulz, Uelzen

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Einreiseverbot

Ihre Artikel habe ich eingehend gelesen und ich bin mehr als wütend. Was macht dieser Mensch noch in Deutschland? Was sollen sich die Menschen in Uelzen noch alles von ihm gefallen lassen, bis die Justiz endlich mal wach wird, diesen Menschen verurteilt und nach Verbüßung einer Strafe oder sofort in die Türkei abschiebt. Außerdem ist es nötig, dass er ein lebenslanges Einreiseverbot erhält. Schützt der Staat keine deutschen Bürger mehr? Aus meiner Sicht ist dieses Verhalten der Justiz und einiger Richter leider bundesweit zu beobachten. Offensichtlich wird der Schutz der Opfer nicht mehr als Pflicht der Rechtsprechung wahrgenommen.

Karin Gerkens, Uelzen

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Weiter so

Danke, Herr Mitzlaff für Ihr Statement in der AZ! Das können wir als Leser und Kreisbewohner nur unterschreiben. Weiter so mit Lokal-Meinung.

Matthias Mittelstädt und Katrin Brammer, Böddenstedt

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