AZ-Leserbrief

Es ist immerhin ein Kurort

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Die Ortsdurchfahrt in Bad Bodenteich ist durch den Schwerlastverkehr arg gebeutelt. Eine Umgehung wird es aber nicht geben.

Zum Artikel „Kommt das Ende der Holperpiste?“ zum Thema Ortsdurchfahrt Bad Bodenteich (AZ vom 30. November) schreibt Jörg Grützmann aus Oldenburg:

Nun kommt sie also doch nicht: Die Ortsentlastungsstraße, die Bad Bodenteich vor allem vom Schwerverkehr entlasten sollte. Aber auch Langenbrügge, Overstedt und vor allem Wieren sind ja die Leidtragenden. Hat mal einer gemessen, wie hoch die Schadstoffbelastung auf der Durchgangsstraße in Bad Bodenteich ist?

Sind derart hohe Belastungen der Luft überhaupt zulässig für zum Beispiel Menschen mit Atemwegserkrankungen, die sich gesundheitliche Verbesserungen in Bad Bodenteich erhoffen? Warum also nicht die avisierte Baumaßnahme (Fahrbahn-Sanierung inklusive Kanalbauarbeiten) 2019 zum Anlass nehmen, als Test während der Arbeiten die L 270 ab Wittingen für den Durchfahrts-Schwerlastverkehr zu sperren? Die Lkw über die Bundesstraße 244 von Wittingen zur B 4 zu leiten?

Noch viel besser wäre natürlich, die von Südosten heranrauschenden Lkw-Züge gar nicht erst für den Verkehr via Landesstraßen-Gurkerei nach Norden durchzulassen, sondern ihn mit der B 188 Richtung Westen über die Ortsumgehung Gifhorn gleich auf die B 4 zu lenken.

Klar – viele neue Schilder und auch Kontrollen werden dann nötig. Es ist einen Versuch wert – für die Einwohner, aber auch für die Erholungssuchenden. Wenn es funktioniert, sollte man es dauerhaft einführen! Es ist immerhin ein Bad!

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