Hohe Kosten hausgemacht

Leserbrief „Kritik an teuren Kreiseln“, AZ vom 7. Juli:.

Die Stadt beklagt einen jährlichen Kapitalbedarf von 1,7 Millionen Euro für die Unterhaltung der Grünanlagen. Ein großer Teil dieser Kosten sind hausgemacht und völlig überflüssig. Die Planung dieser Anlagen sind aufwendig und teuer. Das Beste ist nicht gut genug, und die Bürger werden nicht einbezogen.

Hier ein Beispiel: Gegen den ausdrücklichen Wunsch von 90 Prozent aller Anlieger der Bundesstraße 71 in Groß Liedern, die vor ihrem Grundstück die Grünanlagen mit Rasen ausgestattet wissen wollten und sogar teilweise selbst das Pflegen zusagten, wurde die Bepflanzung der Grünstreifen entlang der Salzwedeler Straße mit aufwendigen Unterhaltungskosten – belastendes Strauchwerk – durchgeführt.

Der damalige Ortsrat hat die Rasenbepflanzung befürwortet an den Bürgermeister der Stadt und das Grünflächenamt schriftlich übergeben. Einige Anlieger hatten bereits selbst auf ihre Kosten Gras ausgesät. Doch leider war alles umsonst. Gegen den Bürgerwillen wurden diese Flächen zerstört und Bodendecker gepflanzt.

Heute wundert sich die Verwaltung, dass keine Paten für die Anlagepflege zu finden sind und die Kosten explodieren.

Solange unsere gewählten Politiker nicht soviel Verantwortung aufbringen, zurückzutreten, wenn sie keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, wird sich jedoch nichts ändern.

Heinrich Meyer,

Groß Liedern

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