Hochwasser: Regenwasser soll abfließen

Leserbrief zum Artikel „Grasschnitt gegen Hochwasser“, AZ vom 7. September.

Als langjähriger AZ-Leser schätze ich Ihre Berichterstattung in der Rubrik „Lokales“. Jedoch in der Sonnabendausgabe, 7. September, ging mir die „Hutschnur“ beim Lesen hoch: Grasschnitt gegen Hochwasser. Haben die neuen Redakteure ihre journalistische Ausbildung bei der Bildzeitung erhalten? Wenn der Redakteur des Artikels an der Ortsbesichtigung des Bauausschusses der Gemeinde Wriedel teilgenommen und die fachlich qualifizierten Beiträge der Ausschuss-Mitglieder (Architekt, Handwerksmeister etc.) zur langfristigen Behebung der Überschwemmungen gehört hätte, wäre wohl mehr Ernsthaftigkeit der Berichterstattung zu erwarten gewesen und nicht die Posse „Grünschnitt gegen Hochwasser“ auf dem Rücken der Geschädigten eingebracht worden. Dass ein Straßengraben zum Abfluss von Regenwasser nachhaltig nicht helfen kann, möchte ich in diesem Zusammenhang nicht weiter kommentieren. Außerdem soll Regenwasser in Straßenläufe abfließen und nicht absickern. Zur Klarstellung des Berichtes... an anderer Stelle... sollen die Gossen zu den augenscheinlich ausreichenden fünf Straßeneinläufen an der Einmündung des asphaltierten Wirtschaftsweges zur L 250 im Ortsteil Arendorf gem. Empfehlung des Ausschusses dem Stand der heutigen Technik mit Gossensteinen ausgebildet werden.

Hagen Tetzlaff, Wriedel

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