Hochgradig befremdlich

Zur Diskussion „Im Glashaus“

Wenn ich mich mal „verzappe“ und unglücklicherweise im TV auf diesen selbst ernannten Moralapostel Michel Friedmann treffe, muss ich bei dessen Auftreten immer ungläubig staunen: Wie kann ein Mensch, der ein derartiges Fehlverhalten gezeigt hat, sich öffentlich als moralische Instanz inszenieren, wie ein Pfau aufplustern u. andere belehren? Um Missverständnissen vorzubeugen: Jeder Mensch kann und darf Fehler machen. Sich aber dann nach relativ kurzer Zeit öffentlich zu Worte melden u. andere Menschen zu maßregeln, empfinde ich persönlich hochgradig befremdlich, abstoßend u. unappetitlich. Mit Herrn E. Niemann und seinen Äußerungen geht es mir ähnlich. Ihm hätte eine gewisse öffentliche Abstinenz sicher zur Ehre gereicht. Redet man strafrechtl. relevantes Verhalten jedoch selbst als zivilen Ungehorsam schön u. ist von seinem öffentlichen Auftreten scheinbar derart berauscht, so fällt solchen Menschen offensichtlich persönliche Rücknahme und ein wenig Demut schwer.

P. Ramünke

Bad Bodenteich

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