Heide: „Hühner- und Schweineland“

Peter Stilbach schreibt zum Thema Mastställe:.

Die Probleme erkennen und handeln. Die positive AZ-Kolumne („Von Woche zu Woche“, AZ vom 14. Juli) von Redakteurin Ines Bräutigam sollte zum Nachdenken anregen. Damit sind nicht nur die Verbraucher (Einkaufsverhalten) gemeint, auch die zuständigen Behörden und Politiker haben sich dem Problem zu stellen. Die Anforderungen in den qualvollen Mastanlagen sind nicht erfüllt.

25 Hühner auf einem Quadratmeter, Antibiotika und wachstumsfördernde Mittel für fünf Wochen Leben, das ist keine artgerechte Haltung. Das ist nicht gesetzeskonform.

Allein unter diesem Aspekt sollte der Landkreis einschreiten. Einige Gemeinden konnten schon Mastställe verhindern.

Es ist tragisch, dass Investoren und Konzerne immer noch die große Macht besitzen, fast ohne Probleme riesige Mastanlagen zu bauen. Nach dem Emsland ist jetzt Mecklenburg-Vorpommern besonders betroffen. Aber auch die Lüneburger Heide wird immer mehr zum „touristischen Hühner- und Schweineland“. Wollen wir das? Wir Verbraucher können durch unser Verhalten diesen Wahnsinn ändern.

Peter Stilbach,

Wriedel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare