AZ-Leserbrief

Hass soll Hass austreiben?

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Tausende Menschen, hier im Berliner Hauptbahnhof, demonstrierten am 27. Mai gegen eine Kundgebung der AfD.

Zum Beitrag „Bass gegen Hass“ (AZ v. 28. Mai) schreiben Sylvia und Günther Riedl aus Uelzen:

Ein selbsternanntes „Bündnis gegen Hass“ war auf den Straßen und schrie: „Ganz Berlin hasst die AfD!“ Hass soll Hass austreiben? Dabei waren wir Demonstranten gar nicht mit Hass unterwegs, sondern mit Liebe zu unserem Land, von dem Angela Merkel meint, man könne darin gut und gerne leben.

Seit der überstürzten Energiewende 2011 tut sie alles, dass unsere Kinder und Enkel die Lebensgrundlagen verlieren: Griechenland-„Rettung“, Wahnsinns-Garantien für andere Länder, Enteignung unserer Sparer, das sind nur Beispiele.

Die meisten Parteien und Medien halten das Volk in Unkenntnis über die verheerenden Zustände. Man will es auch nicht an die große Glocke hängen, dass weiterhin täglich ungezählte Migranten die Grenzen überschreiten und eingeflogen werden. Wer die unhaltbaren Zustände und die oft kriminellen Folgen aufzeigt, wie es z.B. die AfD tut, wird gehasst und gehetzt. Als wären die, die auf den Schaden hinweisen, schlimmer als die, die ihn verursachen.

Hätten nicht 2.000 Polizisten in Berlin unser Demonstrationsrecht geschützt und Versuche von Gegnern unterbunden, die durchbrechen wollten, wir hätten außer Hass-Geschrei noch ganz andere Auswirkungen von „gegen Hass“ zu spüren bekommen. Die gab es außerhalb der Absperrungen: Da brannten Müll-Container und ein Mercedes, und in Leipzig wurde einem Bus, als er 45 Demonstranten nach Berlin bringen wollte, die Frontscheibe eingeworfen. In der Summe nennt man das „weitgehend friedlich“, denn man ist ja Schlimmeres gewohnt.

In einem waren sich Demonstranten und Gegner übrigens einig: Beide Seiten riefen unisono: „Nazis raus!“

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