Leserbrief

„Handelt, bevor es zu spät ist“

Zum Beitrag „Wenzel bleibt vage“ (AZ v. 12. Januar) merkt Ulrich Merz aus Növenthien an:

Minister Wenzel erinnert mich an einen Turnlehrer, dem die Reckstange geklaut wurde – ratlos. Er hörte sich in Uelzen die altbekannten Sorgen und Nöte an, schickte die Klasse zum Suchen und verabschiedete sich und seinen Gastgeber in die Freistunde. So muss der Weidetier-Gehegewild-Schafhalter, natürlich wir, die Landbevölkerung, weiter mit der Gefährdung, der konkreten Bedrohung leben. Die Gesetze, die den „besonderen Schutz“ des Wolfes garantieren, sind erdacht, geschrieben, unterzeichnet und verabschiedet worden, als er sich noch in seinem Ursprungsland (Osteuropa) befand und hier nicht vorkam. Wird aber festgestellt, dass ein Gesetz sich gegen den Menschen richtet, muss es novelliert werden. Ihr Gewählten, fangt an zu handeln, für Prävention ist es zu spät.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare