Leserbrief

Von Hahn und Wolf

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Für Friedrich Ehlbeck sind es vor allem die Menschen in den Städten, die den Wolf verharmlosen.

Zum Wolf hat Friedrich Ehlbeck aus Lauenbrück folgende Zeilen gedichtet:

Seine besten Freunde hat der Wolf wohl in der Stadt. Das Tierwohl wird gern groß geschrieben, von Menschen die den Wolf so lieben. Was hat der liebe Wolf getan? Das macht nichts, danach kräht kein Hahn. Dem Hahn wollt man für’s Krähen öfter den Hals umdrehen. Der Hahn kam mehrmals vor Gericht, denn krähen soll er lieber nicht.

Um sich besser mitzuteilen sollte er doch lieber heulen. Weil der Wolf bescheiden ist und wenig Weidevieh nur frisst, wird deshalb, wie wir wissen, sehr viel doch nur zerrissen.

Nach des Wolfes großen Räubertaten ist seinen Freunden anzuraten, es sei für sie das allerbeste, verstreute blutig rote Reste eigenhändig weg zu räumen. Man kann noch lange davon träumen. Zu den vielen Stücken muss man sich vielmals bücken. Der Freund hat leider keine Zeit und der Weg ist auch zu weit.

Der Mensch sitzt mehr am Schreibtisch gerne und regelt Vieles aus der Ferne. Wer sich stets nur geistig kräftig mit Landwirtschaft beschäftigt und unterlässt den Praxistest, der weiß warum, der ist nicht dumm. Der weiß Vieles viel genauer. Der ist stets schlauer als der Bauer.

Seggst de Wohrheit richtig düütlich, denn warrt dat Leben ungemütlich. Uns wird öfter vorgeführt welche Klugheit uns regiert. Frau Hendricks aus dem Bundeshaus ist vielen andern dort voraus. Sie kann mit Taten und Plakaten und mit Reden und mit Schriften ein Klima ganz allein vergiften.

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