Der Güterverkehr braucht die A 39

Für die Entwicklung der Region ist die A 39 wichtig, betont Claus-Dieter Reese aus Bad Bodenteich.
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Für die Entwicklung der Region ist die A 39 wichtig, betont Claus-Dieter Reese aus Bad Bodenteich.

Claus-Dieter Reese aus Bad Bodenteich schreibt zum Leserbrief von Eckehard Niemann, der meinte, wer gegen eine Zerschneidung der Landschaft durch eine Y-Trasse sei, müsse dieses Argument auch auf die geplante A 39 anwenden (AZ, 29. Januar 2015), und einer Reaktion von Joachim Delekat (AZ, 3. Februar 2015) darauf:

Auch im Faktencheck kann man die Argumente von Herrn Eckehard Niemann völlig zum Nonsens erklären, durch einen Ausbau der Eisenbahn-Infrastruktur wäre die A 39 überflüssig. Zurzeit werden nur 20 Prozent aller Güter per Bahn transportiert. Die beförderte Tonnenzahl steigt zwar ständig, und für den Transport über Grenzen hinweg ist die Schiene besonders wichtig. Die Schiene kann jedoch den Zuwachs an zu befördernden Waren nicht auffangen. Und wer soll denn die anderen 80 Prozent des Güterwarenverkehrs auffangen? Das kann nur eine gute Straßeninfrastruktur sein, zu der neben dem Kanal auch der dringend notwendige Lückenschluss der A 39 gehört.

Herr Delekat hat Recht: Die Gegner der Autobahn werden weniger, sind aber lautstark präsent. Fakt ist: Auch Städte und Gemeinden, die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen entlang der A-39-Trasse sind für den Ausbau. Kein Verständnis habe ich für die ideologisch Verblendeten unter den Gegnern, die uns zwingen, immer mehr Verkehr durch unsere Städte und Gemeinden erdulden zu müssen. Verständnis habe ich für die zahlenmäßig wenigen direkt Betroffenen.

Aber für eine dringend notwendige Weiterentwicklung unserer Region benötigen wir die A 39, und zwar schnell!

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