Grundschulen bleiben verschont: Angst vor den Wählern?

Leserbrief zu „Grundschulen entgehen de, Rotstift“, AZ vom 10. Oktober:.

Der Verhandlungsführer Friedhelm Ottens hat als „Watschenmann“ der Landesregierung seinen Auftrag gut erfüllt, Uelzen zum Sparen zu bewegen: Die wie aufgeschreckte Hühner agierenden zuständigen Kommunalpolitiker ließen sich auf Kurs bringen und gelobten Besserung in ihrer Einsparpolitik – auch durch Schließung von Grundschulen.

Jetzt zeigt der darauf folgende enorme Proteststurm von Lehrern, Eltern und Schülern etwas Wirkung! Es soll nun frühestens ab 2014 erneut über die Schließung von Grundschulen beraten werden, über ein „Konzept für eine Grundschullandschaft“. Grundschullandschaft – welch schönes Wort: glückliche, fröhliche Kinder, die von engagierten und kompetenten Lehrkräften in angemessenem entspanntem Umfeld liebevoll betreut werden – ist das damit gemeint?

Oder geht es vielleicht doch eher darum: 2013 sind ja bekanntlich Landtagswahlen und eine so kurzfristige Schließung der besagten Grundschulen wäre wohl sowieso kaum möglich.

Selbst der „kompromisslose“ Verhandlungsführer Ottens soll sich ja kürzlich schon „kompromissbereiter“ präsentiert haben.

Horst Bichinger,

Vorsitzender des Schulausschusses der Samtgemeinde Bevensen/Ebstorf

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