Grüne fabulieren nur

Leserbrief zur Kolumne „Wie ich es sehe“ von Verleger Dirk Ippen mit dem Titel „Stadtmaus und Landmaus“ und die Reaktion von Heiner Scholing „Alles gut in den Ställen?“

Der Verleger Ippen ist ziemlich realitätsfremd und will sich öffentlich keine klare Meinung erlauben. Von Nachhaltigkeit hat weder er noch Heiner Scholing eine vernünftige Vorstellung. Regional produzieren geht auch ohne Öko. Das Bemühen, eine Sache mittels verkappter Fabel erklären zu wollen, hat keinerlei Infogehalt: Wie ein Politiker, der viel redet aber nichts aussagt. Die Fabel ist irgendein Blödsinn. Wenn niemand Waren in die Stadt bringt, ist da rein gar nichts in der Vorratskammer. Wenn in der Stadt die Leute wenig Geld haben, diese Waren zu kaufen, weil die Politiker Entwicklungen wie Wuchermieten, Luxusstrompreise und versteckte Steuern einfach oder wissentlich ignorieren, befindet sich auch nichts zu essen in den Vorratskammern. Ach, die grünen Pseudoweltverbesserer sind auch nur mit sich beschäftigt: Audi A8 bestellen und leere Sprüche machen. Hier werden die Hühnerkäfige abgebaut und in Osteuropa wieder aufgestellt. Unter grüner Hoheit geht die Produktion an Nahrungsmitteln erheblich zurück. Viele sinnlose Standards fordern, ohne die Produkte real zu verbessern, ist Utopie. Erst wurde das Sofa „Umweltschutz“ durchgesessen, jetzt ist der Tierschutz dran. Welches Thema kommt als nächstes? Es gibt genügend Beispiele unsinniger grün-angefärbter Gesetze. Der jetzige Landwirtschaftsminister Christian Meier kriecht genauso vor den Konzernen wie seine Vorgänger.

Adrienne Hendersen, Uelzen

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