Leserbrief

Große Lohnungerechtigkeit

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Menschen in der Pflege verdienten eine bessere Entlohnung, meint Maren Schenk, ausgehend von der Meldung, dass sich Manager von Konzernen gegen die Deckelung ihrer Gehälter wehren.

Zum Artikel „Dax-Chefs gegen Deckelung“ (AZ vom 8. Februar) schreibt Maren Schenk aus Stoetze:

Klar wehren sich die Chefs mehrerer Dax-Konzerne gegen die Überlegung zur Deckelung der Bezüge. Das tut jeder, dem etwas weggenommen werden soll. Aber: Was ist die Arbeit eines Menschen wert?

Ich bin der Meinung, das jeder, der in einem Pflegeberuf tätig ist, viel mehr verdienen muss, als es zur Zeit der Fall ist. Und für den Dienst, außerhalb der Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr, einen Zuschlag bekommt, den er auf dem Konto merkt.

Auch Menschen, die sich um unsere Kinder oder hilfebedürftigen Menschen kümmern oder mehr Verantwortung übernehmen oder an einem gefährlichen Arbeitsplatz oder unter wideren Umständen (Kälte, Hitze) arbeiten verdienen mehr Entlohnung.

Wer etwas erfunden hat oder eine besondere Fähigkeit wie beispielsweise Musiker besitzt, soll auch die Möglichkeit haben, damit gut zu verdienen.

Sportler sollen ihren Lebensunterhalt mit ihrer Begabung für ihre Sportart verdienen können. Einzelne Sportler brauchen kein millionenschweres Jahreseinkommen über mehre Jahre und kriegen ihre Ausrüstung auch noch gestellt.

Außerdem muss niemand, der eine gute Rente bekommt, im Rentenalter einen Posten bekleiden, in dem er mehr verdient, als ein Arbeiter. So eine Person kann es sich leisten, sein Wissen ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen.

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