Ein grinsender Clown

Leserbrief zum AZ-Artikel „Ein Clown sagt Tschüss“ vom 28. September 2011:

Ein offensichtlich rechtskräftig Verurteilter, der zu Lasten von vielen spendenwilligen Menschen und bedürftigen Kindern wegen vielfachen Betrugs für vier Jahre hinter Gitter muss... – warum kommt dieser Mann auf die AZ-Titelseite? Ein selbsternannter Clown, der unter seiner Maske seine Betrügereien beging und dadurch diesen Berufsstand diskriminiert, zeigt durch sein Verhalten und durch diese Veröffentlichung, welche Wirkung das Urteil auf ihn hat: keine! „Er wolle vorher noch Urlaub auf Malle machen. Vielleicht mit den bei Seite geschafften Spenden? Dreister geht es ja wohl kaum! Doch was sollte dieser Artikel eigentlich auf der Titelseite bewirken? Empörung hervorrufen? Über den schuldresistenten und geltungssüchtigen Jürgen W., der auch noch mal mit Bild und voller Namensnennung auf einer Titelseite stehen wollte (ist ihm ja dann auch gelungen). Oder wollte er nur die Justiz und die Spendenopfer verhöhnen? Wurde in der AZ-Redaktion dringend ein Aufmacher gesucht? Geht‘s eigentlich noch?

Horst Bichinger,

Aljarn

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