Leserbrief

Glyphosat tötet Pflanzen und Tiere

Ebenfalls zum Thema Glyphosat äußert sich Alfred Fahldieck aus Uelzen und bezieht sich dabei auf unseren Artikel „Die Behauptung ist unwahr“ vom 16. Februar, in dem Kreislandwirt Thorsten Riggert darauf hinweist, dass das Bundesamt für Risikobewertung die Unbedenklichkeit des Stoffes attestiert:

Herr Riggert beruft sich auf Gutachten, die stark umstritten sind. Im Internet ist auf der Seite vom Merkur.de zu lesen: „Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach Einschätzung eines Plagiatsprüfers für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich übernommen. Es sei „offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen hat“, erklärte Stefan Weber am Donnerstag bei der Vorstellung eines von ihm erstellten Sachverständigengutachtens in Berlin. Über „zahlreiche Seiten hinweg“ seien Textpassagen „praktisch wörtlich übernommen“ worden.“

Als Naturschutzbund-Mitstreiter wundert mich: In der Humanmedizin gilt in Deutschland, was nachgewiesener Maßen unschädlich ist, wird zugelassen, allein der Verdacht der Schädlichkeit führt zum Verbot. Warum soll dieser Grundsatz nicht auch bei „Pflanzenschutzmitteln“ gelten. Schon dieser Begriff ist unsinnig, Glyphosat vernichtet Pflanzen und Tiere.

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