Leserbrief zu dem Ortstermin des Verkehrsministers Bernd Althusmann in Röbbel

Es gibt eine Verkehrskatastrophe

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Plakatschild von Gegnern der Autobahn 39.

Um den Ortstermin des Verkehrsministers Bernd Althusmann zu der geplanten A39 in Röbbel (AZ-Bericht vom 9. Januar) geht es in diesem Leserbrief von Beate Kubeneck aus Bad Bevensen:

"Der Besuch von Herrn Althusmann in Röbbel hat unmissverständlich gezeigt und mit klaren Worten deutlich gemacht:

Eine gemeinsame Freigabe der Bauabschnitte 2 (Lüneburg- Römstedt) und 3 (Römstedt-Uelzen) der geplanten A39 ist wegen zu großer Zeitdifferenzen bei der Abschnittsfertigstellung nicht möglich, wird darüber hinaus auch nicht angestrebt und die Folge daraus, nämlich chaotische Verkehrsverhältnisse in der Kurstadt Bad Bevensen und im Umland sind hinzunehmen.

Leserbrief

Viel zu lange haben Befürworter der A39 gutgläubige Bürger in der Sicherheit gewiegt, sie hätten Macht und Einfluss genug, um die Planungsbehörden in ihrem Sinne zu lenken, und mit ihren einfachen Lösungsvorschlägen seien komplexe Anforderungen erfüllbar.

Bedauernswerterweise brauchte es erst den Besuch von Herrn Althusmann, um den Blick auf die sich anbahnende Katastrophe zu öffnen.

Der Beitritt der Stadt Bad Bevensen zum Schutz- und Klagefonds und das Tätigwerden der sehr versierten Rechtsanwältin der Stadt sind jetzt unbedingt erforderlich!"

Leserbriefe gegen die Meinung ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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