Bin gespannt, wie's da weitergeht

Leserbrief zu "Werden von hinten bis vorne verarscht", AZ vom 23. August:

Wer meinen nachfolgenden Leserbrief liest, mag meinen, was interssiert den, was in der Samtgemeinde Suderburg geschieht? Da ich aber ein aufmerksamer Leser derAZ bin, und mich für die Politik im Kreis Uelzen interessiere, interssiert mich natürlich auch was, in Suderburg passiert. Wenn ich dann die Berichte vom 23. und 24. August lese, kann ich nur sagen, es wird Zeit, dass Neuwahlen anstehen.

Wenn ich mich recht entsinne, hat Herr Schulz schon einmal gepennt, nämlich, als es um die Fusion mit der Samtgemeinde Bad Bevensen ging. Jetzt hat aber Ebstorf das Los gezogen. Was wird denn jetzt eingentlich aus Suderburg? Damals hätte Herr Schulz schon eine Abmahnung verdient. Nach diesem neuen formalen Fehler, wie es so schön in der AZ vom 23. August heißt, müsste das bedeuten, "rote Karte" und Entlassung. Aber bei den Beamten ist ja alles anders. In der freien Wirschaft wäre so etwas nicht passiert.

Die Entschuldigung auf der Hompage im Internet ist ein Witz. Übrigens glaube ich, dass es viele Einwohner gibt, beispielsweise ältere Menschen, die gar kein Internet haben. Herr Hahnemann hat vollkommen recht, wenn er empört darüber ist, dass zwischen Antrag und Einberufung mehr als fünf Wochen liegen.

Wenn man dann drüber nachdenkt, um welche Themen es bei dieser Ausschusssitzung geht und dass diese so verschleppt werden, muss doch einer das berühmte Brett vor dem Kopf haben, um nicht zu erkennen, dass hier die SPD und die Grünen ausgebremst werden sollen. Wenn man dann liest, dass das Bauantragsverfahren für einen Stall in Barnsen schnon abgeschlossen ist, verstärkt es nur meine Vermutung.

Inwieweit der Gemeinderat von Gerdau da mit hineinspielt, vermag ich nicht zu beurteilen. Vermutet kann auch noch werden, dass der Bauantragsteller dem Rat, oder dem Bürgermeister sehr gut bekannt ist.Wenn man dann liest, dass es im Büro schnell passieren kann, dass ein Brief auf einem anderen liegt, so ist das eine absolute Frechheit und Schutzbehauptung. Zu einer Zeit als Herr Meyer noch Samtgemeidne-Bürgermeister war, wäre so etwas nicht passiert. Ich bin wirklich mal gespannt, wie es da weitergehen wird.

Hans-Otto Bürger,

Lüder

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