Gespannt auf Reaktion des Rats

Zum Bericht „CDU und Grüne fordern Akteneinsicht“ (AZ, 11. Februar 2015), in dem es um die aus dem Ruder gelaufenen Sanierungskosten des Alten Rathauses in Uelzen geht, schreibt Volker Kahle aus Uelzen:

Der Karnevalsclub Uelzen geht in die nächste Runde. Jetzt wird es politisch. Sechs Monate nach Fertigstellung des Rathauses möchten die einen wissen, wer was wann gemacht oder nicht gemacht hat und warum das ganze doppelt so teuer war wie ursprünglich geplant. Die anderen möchten lieber gar nichts wissen. Ein Schelm, der dem Klüngel etwas Schlechtes unterstellt.

Also lieber Stadtrat, schaut Euch mal bei einem kleinem funktionierenden Unternehmen um. Die zeigen Euch, wie man innerhalb einer Woche analysiert, wer wann welchen Mist gebaut hat. Dann rollen die verantwortlichen Köpfe und werden durch kompetente ersetzt, damit in Zukunft professioneller gehandelt wird.

Die Uelzer Bürger sind sehr gespannt, wie der Stadtrat mit der Veröffentlichung der Hintergründe über die verschwundenen Millionen umgeht. Zur Erinnerung: 7 Millionen plus drohende 5 Millionen der Stadtwerke und dann noch 1,8 Millionen für das Rathaus. Vor kurzem war die Stadt fast schuldenfrei. Herzlichen Glückwunsch, lieber Stadtrat.

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