Gedanken zur Eurorettung

Konrad Thiesemann aus Uelzen macht sich Gedanken zur Eurorettungs-Debatte und den Besuch des US-Außenministers Timothy Geithner bei Finanzminister Wolfgang Schäuble:.

Der kürzlich von der Investitionsbank GoldmanSachs zum Chef der Europäischen Zentralbank abgegebene Mario Draghi fordert, Deutschland solle sich solidarisch zur gesamtschuldnerischen Haftung mit den Eurostaaten bekennen. Unterstützt wird er von François Hollande und dem ebenfalls ehemaligen GoldmanSachs-Direktor Mario Monti und auch die allseits beliebte Kanzlerin Angela Merkel betont, sie will „alles“ tun, um den Euro zu retten.

Zur Erinnerung: GoldmanSachs hatte Griechenland geholfen, seine Bilanzen zu manipulieren, um in den Euro aufgenommen zu werden. GoldmanSachs hat Griechenland dann in großzügigster Weise Staatsanleihen abgekauft, die es der Bank jetzt bei Fälligkeit nicht einlösen kann. Also will der EZB-Chef und „Währungshüter“ Draghi das „notwenige“ Geld drucken und GoldmanSachs (und den anderen mit Rothschild verwobenen Banken der Wallstreet, genannt „die Märkte“) illegal die faulen Anleihen abkaufen.

Ein paar Tage später kam er mit der Sprache raus: „Unbegrenzt“. Erst dann würden „die Märkte“ sicher sein, alle Investitionen in Anleihen mit Zinsen zurück zu erhalten.

Da muss es einen besonderen Grund geben, dass sich der US-Außenminister Timothy Geithner persönlich auf den Weg zu Schäubles Urlaubsquartier auf Sylt begeben hat, um auch ihm die Zustimmung zur gesamtschuldnerischen Haftung Deutschlands nahezulegen.

Es war also eine ganz vertrauliche Unterredung nötig, um Schäuble zu überzeugen. Da kann man sich Gedanken machen, was Geithner wohl vorgebracht hat: Gab er einen Hinweis auf die Feindstaatenklausel der UN-Satzung, die noch immer Bestand hat und den Feindstaaten des 2. Weltkriegs Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland erlaubt? Und war es ein Hinweis auf eine mögliche Konfiszierung der deutschen Goldreserven, die in den Tresoren der US-Bundesbank FED deponiert sind ?

Konrad Thiesemann,

Uelzen

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