Weg mit dem ganzen Ballast

Zum Beitrag „Events nur im Wechsel“ (AZ v. 21. Oktober) merkt Wilhelm Sties aus Hamburg an:

Seit acht Jahren wohne ich in Hamburg, habe davor 40 Jahre in Uelzen gelebt, bin nach wie vor bestens mit den Uelzener (Un-)Gegebenheiten vertraut und kann daher den Antrag der Stadträtin Susanne Niebuhr nur voll unterstützen. Panem et circenses – so hieß es schon im alten Rom, aber die Zeiten haben sich geändert!

In der heutigen Zeit muss alles vom Bürger bezahlt werden. Und hier „liegt der Knochen beim Hund”, denn mit leerem Beutel kann man keine großen Sprünge machen. Wer das nicht so sieht, der kann nicht rechnen oder er schiebt die vermeidbaren Verschuldungen vor sich her, immer in der Hoffnung, dass irgend jemand es richtet. Also: Weg mit dem ganzen Ballast, der die Geldbörsen der Bürger strapaziert!

Die Stadt Uelzen attraktiver machen, bedeutet nicht zwangsläufig, dass mit Bierständen und Wurstbuden versucht wird, Gäste ins schöne Uelzen zu locken. Alle Kosten, auf die man verzichten kann oder soll, streichen oder auf ein Mindestmaß zurückfahren, das sollte das Gesetz der Stunde sein! Die Stadt Uelzen verdient es, nicht nur an der Zahl vieler (vermeidbarer) öffentlicher „Sauf- und Fressgelage” gemessen zu werden, sondern an Aktivitäten, die Uelzens Ansehen auch außerhalb ihrer Grenzen bekannt machen – dazu gehört vor allen Dingen auch eine Weiterentwicklung der immer wieder geforderten „neuen Mitte”, das sollte das Gebot der Stunde sein!

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