Feste selbst in die Hand nehmen

Leserbrief zum Artikel „Bella Italia“: Wirte erbost über Verbote, AZ vom 27. August:.

Ich habe fast 40 Jahre in Uelzen gelebt, wohne seit sechs Jahren in Hamburg und verfolge per AZ-Online die Entwicklung Uelzens. Was sich allerdings am Schnellenmarkt tut, ist mir völlig unverständlich! Da managt ein Einzelhändler (nach Geschäftsaufgabe?!) als „City-Manager“ ein Themen-Straßenfest – versäumt aber, alle ansässigen Gewerbetreibende mit ins Boot zu holen.

In der Vergangenheit sorgten allerdings Gäste gastronomischer Einrichtungen für Negativ-Schlagzeilen, was Ordnung und Sicherheit am Schnellenmarkt betraf. Wenn man eine neue Ära einläuten will, so sollte man die Gastronomen mit ins Boot holen – zum einen, um sich vom bisherigen Negativ-Image zu lösen, andererseits aber auch, um sie in die Pflicht zu nehmen!

Der Kardinalfehler des „Managers“ Lotz war, Ausschlussregeln festzulegen! Die Anlieger des Schnellenmarktes sollten alles tun, sich dieses Pseudo-Veranstaltungsexperten zu entledigen und ihre Veranstaltungen selbst in die Hand zu nehmen.

Wilhelm Sties,

Hamburg

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