Erzieher taten ihre Pflicht

Harald Krug aus Barum reagiert auf den Leserbrief von Rolf Tischer, der kritisiert hatte, dass Kinder in Kitas und Schulen wegen der Sorge um Augenschäden um das Erlebnis der Sonnenfinsternis gebracht worden seien.

Es wäre doch schön gewesen, wenn Sie sich vor dem Verfassen Ihres Leserbriefes erkundigt hätten, warum die Kinder in den Schulen und Kindergärten am Tag der Sonnenfinsternis nicht nach draußen gehen durften. Dann hätten Sie nämlich gewusst, dass nicht die Erzieher und Erzieherinnen hierfür verantwortlich waren, sondern dass die Einrichtungen diese Anweisung als Vorgabe vom Kultusministerium erhalten haben und daher verpflichtet waren, diese entsprechend umzusetzen.

Eine Nicht-Einhaltung dieser Vorgabe hätte für die Einrichtung entsprechende Konsequenzen nach sich gezogen, ganz zu schweigen von den Eltern, die sich unter Umständen beschwert hätten, dass ihre Kinder dieser unsäglichen Gefahr, die von der Sonne ausgegangen ist, ausgesetzt wurden.

Die Kitas und Schulen haben es dennoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten ermöglicht, die Kinder an dem Erlebnis der Sonnenfinsternis teilhaben zu lassen, wie zum Beispiel durch Übertragung des Livestreams aus dem Internet auf Leinwände oder Fernseher. Es sind halt nicht immer nur die Erzieher und Erzieherinnen, die für die Erziehung zuständig sind.

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