Energiestau durch Tattoos

Walter Kerner meint, Tätowierungen unterbinden das Fließen der Energie durch den Körper. Foto: Ph. Schulze

Leserbrief zum Artikel „Bekenntnis zu buntem Leben“, AZ vom vom 25. März.

Beim Tätowieren, Piercen und Skin Diven wird der Körper unkontrolliert beeinflusst. Körperfunktionen werden gestört und verändert. Ein Fließen der Körperenergie wird erschwert.

In einem gesunden und unfrisierten Körper fließt die Energie in vorgegebenen Bahnen, in sogenannten Meridianen. Über diese Bahnen wird der Körper mit Energie versorgt. Der Mensch benötigt Energie, um sich gesund zu halten. Diese Erkenntnis stammt aus der „Traditionellen Chinesischen Medizin“, abgekürzt TCM. Die TCM wird über viertausend Jahre mit Erfolg praktiziert. Die Akupunktur mit Nadeln ist daraus eine allgemein bekannte Anwendung. Mit gezielten Einstichen in die Haut kann man die verlorengegangene Gesundheit wieder zurückgewinnen. Somit ist die Akupunktur eine Therapie, von der man etwas erhoffen kann. Wenn aber der Körper mit anderen Zielsetzungen als bei der Akupunktur mit Nadelstichen übersät wird, dann ist es, was die Gesundheit angeht, gesundheitsschädlich.

Die Energiebahnen verlaufen im Körper in der Unterhaut. Wenn die Unterhaut verletzt wird, dann entstehen Narben. Die Narben erschweren die Fließarbeit in den Energiebahnen. Es gibt dadurch Energiemangelerscheinungen an ganz bestimmten Stellen des Körpers, die zu Irritationen führen. Fehlfunktionen im Körper sind deshalb keine Seltenheit.

Die Fortsetzung davon ist, dass man dadurch Krankheiten entwickelt. Die Narben bleiben immer, bis ans Lebensende. Dabei ist es egal, ob es Narben durch Operationen, Tätowierungen, Piercings oder Skin Diver sind. Man kann aber durchaus unterscheiden, ob Narben sein müssen, wie nach Operationen oder Narben, oder ob sie nicht sein müssen, zum Beispiel nach Tätowierungen.

Frau Dr. med. Sonja Reitz hat in ihrem Buch, in dem sie über Narben als Störfelder schreibt, die Frage aufgeworfen, warum Narben krank machen. Sie stellt auch fest, dass sich mehrere Narben in ihrer Wirkung zu einem Störfeld addieren. Einzelne Narben können besser vom Körper kompensiert werden. Je mehr Narben vorliegen, umso größer ist das Risiko, Symptome und Krankheiten zu entwickeln.

Der Angriff auf die Gesundheit durch das unsinnige Tätowieren, Piercen und Skin Diven sollte die Krankenkassen auf den Plan rufen. Denn wer sich mit solchen Aktionen um seine Gesundheit bringt und dann den Arzt oder das Krankenhaus aufsuchen muss, sollte die Kosten selbst bezahlen. Man kann nicht erwarten, dass jeder Einzahler in die Krankenkasse zum Mitkostenträger gemacht wird, wenn sich Leute aus Lust und Laune und Unüberlegtheit tätowieren lassen.

Dieser Leserbrief soll Information und zugleich Aufklärung sein für Leute, die noch nicht tätowiert oder gepierct sind. Die bereits tätowierten und gepiercten Leute müssen ihr Schicksal durch das ganze Leben tragen.

Walter Kerner,

Bad Bevensen

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