Eltern sollten die Wahl haben

Maren Offermann aus Veerßen schreibt ebenfalls zum Leserbrief von Stefanie Reese:

In ihrem Leserbrief geht Stefanie Reese auf den Bericht des Landesrechnungshofes zur „Wirtschaftlichkeit kleiner Grundschulorte“ ein. Unerwähnt bleibt jedoch leider das Ergebnis der Prüfung: So ist in dem Bericht des Landesrechnungshofes nämlich zu lesen, dass „grundsätzlich eine Mindestschülerzahl von 50 als sachgerecht“ erachtet wird. In Veerßen werden zurzeit 81 Kinder in den vier Grundschulklassen unterrichtet. Damit liegt diese Schule deutlich oberhalb dieser Grenze und dürfte sogar vom Landesrechnungshof unter Wirtschaftlichkeitsaspekten als sachgerecht einzustufen sein.

Weiterhin wird in dem oben genannten Leserbrief auf die relativ hohe Anzahl von Schülern aus anderen Schulbezirken an den Schulen in Veerßen und Molzen eingegangen. In Veerßen gibt es derzeit in den vier Grundschulklassen elf Kinder aus anderen Schulbezirken. Meiner Meinung nach unterstreicht dies den eindeutigen Bedarf an kleineren Grundschulen. Woher sonst käme diese hohe Anzahl von Anträgen und Ausnahmegenehmigungen für eine Beschulung in Veerßen?

Ebenso wie es einen Bedarf an Ganztagesgrundschulen gibt, gibt es andererseits eben auch einen Bedarf an kleinen Grundschulen. Solange Mindestschülerzahlen gewahrt werden, sollte man den Eltern die Wahlmöglichkeit erhalten, ob sie ihr Kind an einer größeren Ganztagesgrundschule oder aber an einer kleineren, einzügigen Grundschulen einschulen möchten.

Besser, als in eine Bildungslandschaft kann eine Stadt doch kaum Geld investieren, oder?

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