Eltern sehr enttäuscht

Zur geplanten Schließung des Kinderspielkreises Himbergen aufgrund der Schulsanierung im Sommer.

Wie schon vor einigen Monaten in der AZ berichtet, muss der Kinderspielkreis Himbergen aufgrund der Schulsanierung im Sommer nächsten Jahres schließen. Leider ist es der Elternschaft nicht gelungen diese schöne, individuelle Einrichtung zu retten. Doch als wenn die Situation für die Eltern nicht schon schwierig genug wäre, hat man leider auch das Gefühl vom Kirchenvorstand (Träger ist die Kirche) im Stich gelassen zu werden. Wichtige Sachverhalte werden nicht mit den Eltern besprochen sondern nur durch die Erzieherinnen weitergegeben. So stelle ich mir eine Kooperation zwischen Eltern und Kirchenvorstand nicht vor. So mussten wir Eltern diese Woche durch die Erzieherin erfahren, dass die Kinder bereits nach den Sommerferien die Räumlichkeiten des Kinderspielkreises verlassen müssen und nicht wie einst besprochen bis Ende des Jahres bleiben dürfen. Leider kann man auch diesen Umstand nicht ändern, auch wenn das heißt, dass die Kinder nach den Sommerferien das erste Mal den Raum wechseln, im Winter dann ein zweites Mal und im nächsten Sommer ein drittes Mal, um in die Schule oder den Kindergarten zu wechseln. Ganz schön viele Wechsel für so kurze Beine. Nach diesen Sommerferien werden die Kinder vorerst in einem Container auf dem Schulhof betreut. Die Aussage, die an die Elternschaft (wie üblich über Dritte) herangetragen wurde, war: „Die Kinder könnten sich nach den Sommerferien nicht mehr an die Räumlichkeiten des Spielkreises erinnern. Sie würden gar nicht merken, dass sie in einen Container umgezogen sind.“ Also ich empfinde diese Aussage als sehr schwierig und weiß ehrlich nicht, was ich dazu noch sagen soll. Ich bin sehr entäuscht über die Art und Weise, wie diese herausgezögerte Schließung von statten geht. Ich hätte mir für die Eltern mehr Informationen, Gesprächsbereitschaft und Präsens des Kirchenvorstandes gewünscht, doch man hat das Gefühl, dieser hat mit dem Kinderspielkreis bereits abgeschlossen. Ich finde es sehr traurig, dass es mit dem Spielkreis so zu Ende gehen muss.

Britta Hackert

Weste

Schon in der Bibel steht, es hat Menschen gegeben, die Kinder für nicht wichtig gehalten haben. Gott sei Dank war Jesus damals vor Ort und ließ die Kinder zu sich kommen. Leider gibt es noch immer Menschen, denen die Bedürfnisse der Kinder total egal scheinen. Wir als Eltern werden die Schließung des Himberger Spielkreises nicht verhindern können, doch wurde auf einem Elternabend im letzten Jahr die Zusage gemacht, dass unsere Kinder den gewohnten Raum bis Ende dieses Jahres nutzen können , um dann für das letzte halbe Jahr ins Gemeindehaus zu ziehen. Abgesehen davon, dass man es scheinbar nicht für wichtig erachtet, uns als Eltern darüber zu informieren, dass dieser Plan geändert wurde und es bereits den ersten Umzug nach den Sommerferien in einen Container geben soll, werden unsere Kinder auch noch für doof erklärt. „Die Kinder können sich nach den Ferien eh’ nicht mehr an die Räumlichkeiten ihres Spielkreises erinnern!“ So lautete die Antwort eines Kirchenvorstandsmitgliedes als es Zweifel gab, ob dieser Plan gut für die Kinder sei. Sollte es tatsächlich zu diesem Umzug kommen, bedeutet das für viele unserer Kinder: drei Umzüge in einem Jahr. Ich hoffe und bitte die Zuständigen eine bessere Lösung zu finden, bei der sich jemand mal mit den Bedürfnissen der Kinder beschäftigt. Wie sollen unsere Kinder voller Vertrauen an Jemanden im Himmel glauben, wenn sie von Teilen des „Bodenpersonals“ so mit Mißachtung behandelt werden?

Annika Menklein

Weste

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