Mit Elektroautos Rennfahrer gespielt

Leserbrief zum „Zukunfstvertrag“ und dem aktuellen Magazin der Stadtwerke Uelzen:.

Ich war sehr erstaunt, das Magazin der Stadtwerke Uelzen in meinem Briefkasten zu finden. Nach dem ersten Blättern war ich so erbost, dass ich die Lektüre erst einmal in die Ecke legen musste.

In den letzten Wochen stand in der Zeitung viel über die Schließung von Schulen und der Streichung von Kulturangeboten im gesamten Landkreis Uelzen. Die Schließung wurde begründet mit Einsparmaßnahmen, die die Stadt Uelzen durchführen muss. Ok, wenn das so ist, dann kann ich das verstehen.

Aber was lese ich in diesem Magazin der Stadtwerke Uelzen: Der Geschäftsführer der Stadtwerke und der Bürgermeister der Stadt Uelzen liefern sich ein Rennen in E-Autos. Natürlich komplett ausgestattet mit Rennanzügen und allem was dazu gehört. Wie passt dieses Rennen denn nun bitte in den Kontext der Kosteneinsparung? Und zu allem Überfluss erhält er Lukat das Auto auch noch für die nächsten Monate zum Test geschenkt!

Wenn ich das alles lese, dann stellt sich mir die Frage, ob man nicht besser die Stadtwerke verkaufen sollte? Damit wären die finanziellen Probleme der Stadt Uelzen gelöst. Im NDR habe ich vergangene Woche einen Bericht über das Investment der Stadtwerke Uelzen in der Ukraine gesehen. Hier wurden bis heute Millionen verbrannt. Warum setzt die Stadt Uelzen nicht hier an, anstatt über Schließungen von Schulen nachzudenken? Für mich ist das alles unverständlich. Aber Hauptsache, der Bürgermeister fährt in einem kostenlosen E-Auto durch die Gegend.

Tina Weber,

Uelzen

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