Leserbrief

Einseitige Aufmerksamkeit

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Warum bedarf es einer ständigen Konfrontation mit der „Problematik aus dem Umkreis der Zugereisten islamischer Herkunft“, fragt Ulfert Zergiebel.

Ulfert Zergiebel aus Uelzen schreibt zur Berichterstattung über die Flüchtlingssituation:

Unerlässlich wird jeder Nachrichten-Konsument über die Lage an der Flüchtlingsfront informiert. Diese stetige Konfrontation mit der Problematik aus dem Umkreis der Zugereisten islamischer Herkunft grenzt schon an Infiltration oder Gehirnwäsche. Die „Gutmenschen“ erhoffen sich davon offensichtlich mehr Zustimmung zu ihrer Politik der Anständigkeit (political correctness) und übersehen, dass es dem meisten Bürgern dieses Staates inzwischen auf den Geist geht. Warum so viel Aufmerksamkeit nur auf der einen Seite?

Hier sind die Nöte gleich groß: Viele haben keine Arbeit, keine bezahlbare Wohnung, können sich nichts besonderes leisten – und sind dadurch ebenfalls an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Auch der Otto-Normal-Verbraucher hat es schwer, sich bei den Behörden Gehör zu verschaffen. So bleiben schriftliche Anfragen einfach unbeantwortet. Könnte man den mündlichen Aussagen vertrauen, dass gehandelt wird, wäre der Schriftverkehr gewiss nicht von Nöten. Da die Politik aber den Takt vorgibt, es nur bei Absichtserklärungen zu belassen, ziehen die Behörden den Schluss, gleichermaßen zu verfahren.

An wen wendet man sich als Bürger noch, wenn die im komfortablen Sattel sitzenden Entscheidungsträger von den Anliegen ihres Souveräns (dem Wähler) unberührt bleiben? Von den Politikern, die da erst hin wollen, wo die anderen sitzen, hört man Vieles – allein mir fehlt der Glaube.

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