AZ-Leserbrief

An einigen Euro für einen Müllsack hapert es

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Auch Bürgermeister Martin Feller sammelte mit beim Frühjahrsputz in Bad Bevensen. 

Zum Leserbrief über die „maue Beteiligung“ am Frühjahrsputz in Bad Bevensen (AZ v. 24. April) nimmt Andrea Lange aus Bad Bevensen Stellung:

Die alljährliche Reinigungsaktion in unserer Stadt boykottiere ich bewusst. Als Hundehalterin und Gassigängerin entferne ich stattdessen (außer den Hinterlassenschaften meiner Hündin im Stadtgebiet) sehr häufig Plastik-, Papier-, Glas-, Aluabfälle, die unsere Mitmenschen regelmäßig im Rießel fallen lassen. Nach Holzernten übrigens massiv dort vorzufinden – Zufall?

Dass sich viele Kinder und Jugendliche der Sammelaktion anschließen, ist sehr löblich, aber auch unabdingbar, sieht man sich mal auf dem Schulgelände der KGS und dessen Umgebung um.

Appellieren möchte ich an dieser Stelle an jene Zeitgenossen, die ganz ungeniert ihre Gartenabfälle wild zum Beispiel an der Gasstation/Rießel und in der Feldmark hinterm Britzenberg entsorgen. Kapital für den Erwerb oder die (nicht gerade günstige) Miete einer Immobilie war vorhanden, aber an einigen Euro für einen zusätzlichen Müllsack hapert’s. Ein älterer Herr aus der alten Gärtnerei wurde dabei kürzlich beobachtet und ich hätte nicht übel Lust, ihn dem Ordnungsamt zu melden.

In diesem Sinne pflichte ich Herrn Stute bei, dass die ältere Generation sich ruhig beteiligen darf, besonders die Mitverursacher.

Nicht zu vergessen die vielen Hundehalter. In der Gegend Sasendorfer Str./Britzenberg/Ebstorfer Str. nehmen die Hundekothaufen Formen an. Leider erwische ich niemanden in flagranti. Wenn dann eines Tages gefrustete Mitbürger wieder Köder auslegen, ist das Geschrei groß – und meine Hündin hoffentlich kein Opfer.

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