AZ-Leserbrief

„Ein Schildbürgerstreich“

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Zum geplanten Ausbau der B4 zwischen Bienenbüttel und Jelmstorf äußert sich AZ-Leser Axel Holst. 

AZ-Leser Axel Holst äußert sich zum Artikel „Überholen soll einfacher werden“ (AZ vom 10. Mai):

Der geplante dreistreifige Ausbau der B4 zwischen Bienenbüttel und Jelmstorf ist zunächst einmal sehr begrüßenswert und wird schon lange gefordert.

Allerdings soll dieser Ausbau in Richtung Jelmstorf erst hinter der Abfahrt nach Bargdorf beginnen und den Berg zwischen der Abfahrt nach Bienenbüttel/ALDI und Bargdorf aussparen. Das ist nun mehr als ein Schildbürgerstreich, was das Straßenbauamt Lüneburg da plant, denn genau dieses Stück ist das gefährlichste zwischen Bienenbüttel und Jelmstorf. Schon zu meiner Zeit als Ortsvorsteher von Bargdorf haben wir für diesen Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung und ein Überholverbot gefordert und erhielten damals zur Antwort, so lange es dort keinen tödlichen Unfall gegeben habe, werde auch nichts geändert.

Jetzt sind in kleinen Schritten zunächst ein Überholverbot, allerdings erst kurz vor der Bergkuppe, und dann eine durchgezogene Mittellinie eingeführt worden, die aber oftmals nicht beachtet werden, wie man als Nutzer der B4 immer wieder beobachten kann. Hier hilft nur eine Lösung, wie am Hoystorfer Berg mit einer zweistreifigen Fahrbahn bergaufwärts Richtung Jelmstorf und einem Kreisverkehr an der Einfahrt Bargdorf. Denn wenn das gegenüber geplante neue Industriegebiet Bienenbüttels einmal fertig ist, werden nicht nur Pkw und Traktoren aus Bargdorf auf die B4 fahren, sondern auch schwere und lange Lkw aus dem Industriegebiet. Außerdem bremst ein Kreisverkehr das Tempo noch einmal ab, was zur Sicherheit der hier ein- und ausfahrenden Fahrzeuge beiträgt.

Oder plant das Straßenverkehrsamt auch hier wieder nach dem dreistreifigen Ausbau der B4 eine Patchwork-Sanierung, wie beim abrutschenden Radweg an der Steddorfer Kreuzung, als ständige Baustelle?

Axel Holst, Bienenbüttel

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