„Ehrgeiziges Prestigeprojekt“

Das Marktcenter am Veerßer Tor in der Innenstadt. Foto: tm
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Das Marktcenter am Veerßer Tor in der Innenstadt. Foto: tm

Zu unserer Berichterstattung über das Uelzener Marktcenter (AZ vom 1. Dezember) schreibt Wilfried Kuhn aus Linden.

Bereits Anfang diesen Jahres habe ich in einem Leserbrief zum gleichen Thema vorhergesagt, dass der erhoffte zweite Ankermieter, ein weiterer Elektrofachmarkt für Uelzen, dort niemals einziehen wird.

Der Grund ist und war sogar für einen normalen Bürger, geschweige denn für einen angeblichen Fachmann, ganz einfach: Wie sollen in Uelzen zwei Elektrofachmärkte bestehen können? Dazu fehlt mir persönlich jegliche Fantasie. Die Stadtoberen sollen doch froh sein, wenn Aldi jetzt in die Bresche springt. Mein Rat: Lieber Aldi als ein jahrelanger Leerstand. Die Menschen brauchen eben mehr Lebensmittel als Fernseher.

Zum selben Thema schreibt Kristina Meyer aus Suhlendorf.

Schade, schade, wieder so ein ehrgeiziges Prestigeobjekt im Einkaufsrauschprinzip, Leerstände vorprogrammiert, denn der gemeine Kunde kann eben nicht mehr als kaufen. Blöd nur, dass wir uns alle das schon gedacht haben (und jetzt ist auch noch das Parkdeck schief).

Nun ist das Tor zur Innenstadt zugebaut, Uelzen nicht mehr „ländlich“. Vielleicht sollte man dem Beispiel folgen, das sich auf der anderen Zufahrt zur City (Uelzener Hof) leise und fein vollzieht: tolle Stadtwohnungen für Ältere und Jüngere! Meines Wissens nach vom Papier weg verkauft und bildschön geworden!

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