Egal was geschieht, es bleibt ruhig

Zur Kolumne mit dem Titel „Normalität im Jahr 2017“ schreibt Alexander Hess aus Lehmke:

Eines gleich vorweg: Sehr geehrter Herr Mitzlaff, ich denke, wenn ich den letzten Satz Ihrer Kolumne als Ergebnis Ihrer Freude über das uns allen noch monatelang bevorstehende Jahr 2018 auffassen darf, hier sagen zu müssen, Ihnen wird diese Freude leider nicht zuteil werden.

Da wird es Ihnen – uns allen natürlich ebenso – nicht viel besser ergehen als dem Kabarettisten Urban Priol, der sich anlässlich seines Jahresresümees „TILT! - Tschüssikowski 2016“ ein besser verlaufendes 2017 wünschte. Dies hat er Ende 2017, bezogen auf das abgelaufene Jahr, in seiner aktuellen Sendung nun nicht mehr wiederholt.

Warum ich dies alles erwähne? Urban Priol nimmt nicht nur zur internationalen, sondern insbesondere zur Politik und den Politikern beider Geschlechter hier in Deutschland Stellung. Und er kommt bei allem zu der Erkenntnis: Egal, was geschieht, das Volk bleibt von wenigen Ausnahmen, weiterhin ruhig, begehrt jedenfalls nicht auf.

Und ganz ähnlich ist es doch auch bei all jenen Beispielen, die Sie, Herr Mitzlaff, im Landkreis sowie in der Stadt, Entschuldigung, in der Hansestadt Uelzen, kritikwürdig fanden.

Dazu zwei Bemerkungen meinerseits: Dieser Tage bin ich aus berufenem Munde dahingehend aufgeklärt worden, dass bei der künftig leistungsorientierten Bezahlung im Rathaus nur die Beamten ge-meint waren, denn für die Angestellten des Öffentlichen Dienstes war diese Handhabe schon längerfristig so geregelt! Und bei den vielen Möglichkeiten, eine Gefahrenstelle im Straßenverkehr in Ebstorf möglichst kostengünstig, allerdings umständlich zu beseitigen, sind weder die darin involvierten Polizisten noch der stellvertretende Bauamtsleiter auf die einfachste Lösung gekommen. Dies ist erst im Leserbrief vom von Herrn Heinz Kilp angesprochen worden: Einfach ein Vorfahrtachten-Schild aufstellen.

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