Dampfplauderer und Gerüchteschmiede

Zum Leserbrief „Ein Geschmäckle“: Noch einmal: Wir haben für die Unterbringung, Bewirtung, Zurverfügungstellung von Probe- und Besprechungsräumen für die Künstler/innen der Holdenstedter Schloßwochen seit dem Jahre 2000 keine Spendenbescheinigung verlangt.

Acht Jahre lang kamen wir gar nicht auf den Gedanken. Auf den kam die Stadt. Und zu Recht, denn die Künstler brauchen nicht nur eine Schlafstätte und Vollverpflegung, sondern auch Räume zum Üben (mit Flügel), Orte zum Besprechen des Programmes, eben die ganze Logistik so eines Festivals. Das betrifft nicht nur die Aufführungstage

Es handelt sich bei den seit 2000 durchgeführten Schloßwochen (mit den Vorgängern sind sie in keiner Weise zu vergleichen) eben um ein hochkarätiges Musikfestival mit einem in Deutschland wohl einmaligen Programm, nämlich zehn inhaltlich zusammenhängenden Veranstaltungen, deren Gestaltung natürlich intensivere Vorbereitungen erfordert als die von Einzelveranstaltungen.

Übrigens: Kuhlau-Gäste beherbergen wir auch. Ebenso die Schriftsteller der Weingeister-Lesungen. Ohne Spendenbescheinigung. Schönen Gruß an die Dampfplauderer und Gerüchteschmiede.

Eckhard Lange,

Uelzen

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