Blumenkübel nur gefährlich

Leserbrief zu „Kübel warten auf Ablösung“, AZ vom 11. Dezember:.

Es ist ja doch überwiegend recht traurig, was da für Nachrichten in einer Tageszeitung stehen. Doch halt, es gibt auch Lichtblicke. Da stand diese Woche in der AZ, die Blumenkübel in den Marktstraßen seien demoliert. Endlich! Hurra! Endlich kann man darüber entscheiden, diese völlig überflüssigen Hindernisse zu beseitigen. Sind die Herrschaften, die diese weltfremde Idee hatten, diese Fremdkörper da hinzustellen, überhaupt schon mal um diese Kübel Slalom gefahren? Wenn zum Beispiel gerade ein Lkw entladen wird? Oder wenn Fußgänger und Fahrradfahrer unterwegs sind? Diese Dinger sind einfach nur überflüssig, lästig und gefährlich.

Anstatt stolz darauf zu sein, dass Uelzen im Gegensatz zu Celle und Lüneburg schöne breite Marktstraßen hat, die ein ungefährliches Miteinander von Fußgängern und Autos erlauben, werden die Straßen künstlich verschmälert. Das sollte man mal mit den Gängen in Kreis- und Rathaus machen, damit die vom Bürger gewählten Experten aufwachen. Und wo wir schon bei der Verkehrsführung sind: Rechts-vor-links-Regelungen passen in Straßen wie dem „Hölzernen Schlüssel“ und nicht an viel befahrenden Einmündungen wie beim Amtsgericht. Unser Land ist ein Autofahrerland, vom Autobau lebt es und da passt es einfach nicht, die Autofahrer immer mehr zu gängeln. Als überzeugter Autofahrer will ich, von mir aus mit Schrittgeschwindigkeit, ungefährlich und nicht gefährdend die herrliche Weihnachtsbeleuchtung genießend durch die Innenstadt fahren dürfen.

Thomas Baltz,

Ellerndorf

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