Bloß nicht Lärm vor eigener Tür

Zum AZ-Bericht „Busse bringen Fluch und Segen“ (AZ vom 1. September) schreibt Eckhard Klipp aus Himbergen:

Grundsätzlich ist festzustellen, dass es dem Himberger Bürgermeister gelungen ist, eine direkte Busverbindung nach Uelzen zu organisieren, was als sehr positiv zu bewerten ist. Für Menschen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, ist es zweifelsohne ein Segen und unumstritten. Dass die Nutzer dieser Busverbindung nicht während der Fahrt auf den Bus aufspringen können, müsste selbst Herrn Kramm einleuchten. Dass ein Linienbus Haltestellen benötigt, sollte wohl jedem klar sein. Meine Familie wohnt, wie Herr Kramm sich ausdrückt, an der zentralen Bushaltestelle, ich selbst seit meiner Geburt. Dass ich damit die „Arschkarte“ gezogen habe, wurde mir bisher noch nicht bewusst. Veranlasst, einen Leserbrief auf diesen Artikel zu schreiben, hat mich die Aussage des Herrn Kramm im Artikel, die zwei, drei Schüler könnten auch zur Bushaltestelle an der Wiebeckstraße gehen. Diese Aussage trieb mir die Zornesröte ins Gesicht. Man kommt sich vor wie Carl Napp.

Danach können die Fahrgäste lieber vor dem Hause Klipp lärmen, nur nicht bei Herrn Kramm. Erwähnenswert ist auch, dass der erste Bus bei uns schon um 6 Uhr hält, bei Herrn Kramm erst um 6.47 Uhr, wo ohnehin jeder arbeitende Mensch aufsteht. Festzustellen ist ferner, dass die Bushaltestelle an der Wiebeckstraße ungeeignet ist, da die Linkskurve in Richtung Groß Thondorf nicht einsehbar ist und somit ein großes Gefahrenpotenzial darstellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare